Lichtkonzept Spinnereimaschinenbau Chemnitz

Lichtkonzept und Lichtmasterplan für ein historisches Industriedenkmal

Im Chemnitzer Spinnereimaschinenbau, wo zu DDR-Zeiten rund 2.200 Menschen arbeiteten, siedeln sich seit mehreren Jahren immer mehr kleinere Unternehmen an, welche die alten Industriehallen Hallen als Freiflächen, Werkstätten oder Lagerräume nutzen. Die zukünftige Beleuchtungssituation soll die gegenwärtigen, teilweise durch Dunkelheit verursachten Angsträume entfernen, die durch das fehlende Streulicht aus den ehemals 24 Stunden am Tag beleuchteten Industriehallen entstanden sind. Zur Unterstützung einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung des teilweise unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplexes, hin zu einem lebendigen und aktiv genutzten Areal, hat Ruairí O’Brien . Lichtdesign im Auftrag der Stadt Chemnitz ein Lichtkonzept erarbeitet, das den vielen neuen Nutzungsmöglichkeiten gerecht wird.

Die Beleuchtung greift die historische Lichtsituation unter gleichzeitiger Beachtung der aktuellen lichttechnischen Anforderungen auf, der Industriekulturwert des Gebäudeensembles bleibt auch nach Einbruch der Dunkelheit erlebbar. Mit Hilfe eines nachhaltigen Lichtkonzepts aus energiesparender, reduzierter Beleuchtung, die unnötige Lichtemissionen vermeidet, werden die Besucher intuitiv auf dem Gelende geführt. Die Realisierung auf dem gesamten Gelände des Spinnereimaschinenbaus Altchemnitz kann stufenweise in den nächsten Jahren erfolgen, da im Lichtkonzept bereits verschiedene Zwischenszenarien mit bedacht worden sind.

Das Lichtkonzept für den Spinnereimaschinenbau erfolge im Rahmen des EU-Projektes „URBACT 2nd Chance“, mit dessen Hilfe der große alte Fabrikkomplex des Spinnereimaschinenbaus Altchemnitz wiedererweckt werden soll.

Zum Download finden Sie das Lichtkonzept unter folgendem Link: https://www.chemnitz.de/chemnitz/media/unsere-stadt/stadtentwicklung/eu-foerderung/urbact/2018-08-28-lichtkonzept_spinnereimaschinenbau_kurz.pdf